{"id":56,"date":"2017-02-13T08:09:38","date_gmt":"2017-02-13T08:09:38","guid":{"rendered":"http:\/\/schuetzen-badwurzach.de\/?page_id=56"},"modified":"2017-02-13T10:11:30","modified_gmt":"2017-02-13T10:11:30","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/schuetzen-badwurzach.de\/?page_id=56","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<div align=\"center\">\n<p><u><strong>Unsere Chronik<\/strong><\/u><\/p>\n<p><strong>Sch\u00fctzenabteilung TSG<br \/>\n1861\u00a0 Bad Wurzach e.V.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"justify\">Der Wurzacher Chronikforscher Otto Frisch hat aus Archiven die Jahreszahl <strong>1521<\/strong> entdeckt, die das erste mal die <strong>Wurzacher Sch\u00fctzengilde<\/strong> nachweist.<\/p>\n<p>Vom <strong>23. \u2013 28. Oktober 1580<\/strong> nahmen sie bei einem gro\u00dfen Sch\u00fctzenfest in Wolfegg teil.<br \/>\n<strong><br \/>\n1845<\/strong> wurde das B\u00fcrgermilit\u00e4r errichtet, welches nur 5 Jahre dauerte.<\/p>\n<p>Aus den Jahren <strong>1858 \u20131861<\/strong> besitzt die Sch\u00fctzenabteilung eine Schie\u00dfbuchaufzeichnung \u00fcber ein G\u00e4nseschie\u00dfen in Wiesen der damaligen Sch\u00fctzengesellschaft. Besitzer des Orginals ist Herr Alwin Zehrlaut, Kempten, der uns dieses freundlichst zur Verf\u00fcgung stellte. Ein Vorfahre von Ihnen , lebte 1820 \u20131890 , war 2\u00a0 mal 1. Sieger beim deutschen Bundesschie\u00dfen. Eine <strong>Sch\u00fctzenfahne<\/strong> mit der Aufschrift \u201e<strong>Wurzach 1871<\/strong>\u201c\u00a0 h\u00e4ngt in unserem Sch\u00fctzenhaus. Damals wurden solche Fahnen als Preis herausgeschossen. Auch eine Rechnung vom 11. Juli 1885 gerichtet an die Sch\u00fctzengesellschaft in Wurzach wurde uns von Alwin Zehrlaut \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Unsere <strong>\u00e4lteste Sch\u00fctzenscheibe<\/strong>, die aus unser Vorgeschichte stammt, ist vom <strong>4. August 1884<\/strong>. Sie wurde zum 30-j\u00e4hrigen Dienstjubil\u00e4um des damaligen Stadtschultes V\u00f6lmle von Wurzach herausgeschossen. Von den 9 Kugeleinschl\u00e4gen wurde S.G. Ries aus Dietmanns als Gewinner der Scheibe vermerkt.<\/p>\n<p><strong>1925<\/strong> bildete sich aus dem Kriegerverein von 1871 eine Kleinkaliber-Sch\u00fctzenabteilung die ihre Schie\u00df\u00fcbungen in der Kiesgrube am Galgenberg vornahm.<\/p>\n<p><strong>1926<\/strong> stellte die Stadt am Achberg ein Gel\u00e4nde zur Verf\u00fcgung, auf dem ein KK- Stand mit Sch\u00fctzenhalle entstand.<\/p>\n<p><strong>Nach 1933<\/strong> wurde diese Sch\u00fctzenabteilung in den Kyffh\u00e4userbund \u00fcbergef\u00fchrt und schied somit endg\u00fcltig aus, lt. Herrn Otto Frisch.<\/p>\n<p>Erst im Jahre <strong>1960 <\/strong>wurde durch eine Neugr\u00fcndung die Sch\u00fctzengeschichte wieder fortgef\u00fchrt. Den Ansto\u00df zu einer Wiedergr\u00fcndung\u00a0 gab Franz Hecht. Er sprach sich mit dem Vereinswirt der TSG, Georg M\u00fcller vom Gasthaus Neubau ab, eine <strong>Gr\u00fcndungsversammlung am 9. Oktober 1960<\/strong> in der Zeitung bekannt zu geben. Es kamen 9 Personen\u00a0 ins Gasthaus Neubau. Keiner lie\u00df sich als Vorstand w\u00e4hlen. Bei der 2. Gr\u00fcndungsversammlung beim Reithmeier, Drei Linden, war das Lokal voll von Neugierigen. Nur einige wurden als Gr\u00fcndungsmitglieder erworben. Wieder kein Vorstand. So schlug M\u00fcller vor, eine Abteilung der TSG zu gr\u00fcnden, was dann auch geschehen ist. Harald Sch\u00fctt wurde Abteilungsleiter, Georg M\u00fcller\u00a0 sein Stellvertreter, Gotthilf Egner \u00fcbernahm das Amt des Schatzmeisters und Gebhard H\u00e4rle wurde Schriftf\u00fchrer. Die Sch\u00fctzenabteilung war somit ins\u00a0 Leben gerufen und nat\u00fcrlich mit der Genehmigung des Hauptvereins TSG 1861 e.V.<\/p>\n<p>Bei der <strong>ersten amtlichen Mitgliedermeldung beim Deutschen Sch\u00fctzenbund<\/strong> im <strong>August 1961<\/strong> wurden 22\u00a0 Mitglieder gemeldet. In der Kegelbahn im Gasthof Neubau wurden 3 Luftgewehrst\u00e4nde eingerichtet. Bald besa\u00df die Abteilung dann auch 3 Luftgewehre. Das erste Kassengeld kam von einer Pro-Kopfeinlage von DM 12,75. Einige Mitglieder schaften sich selbst Luftgewehre an, so da\u00df an den Freitagen reger Schie\u00dfbetrieb herrschte. Eine Serie war damals noch auf 15 Schu\u00df festgelegt. Da dann viele Ehepaare mitmachten, entwickelte sich eine starke Damenmannschaft. Auch die Jungsch\u00fctzen waren gut vertreten. So konnten im Sch\u00fctzenkreis Wangen gute Ergebnisse erzielt werden. Bald waren die 3 St\u00e4nde in der Kegelbahn nicht mehr ausreichend. Auch das Interesse am Kleinkaliberschie\u00dfen wuchs stark an, so da\u00df nach einem neuen Standort gesucht werden musste.<\/p>\n<p>Unter der Leitung des neuen OSM Georg M\u00fcller wurde <strong>1966<\/strong> eine eigene Schie\u00dfbarake in einer alten Grube auf dem Greut beim Maxhof errichtet. Es entstand ein Luftgewehrstand mit 6 Z\u00fcgen. Das Ersatzsch\u00fctzenhaus hatte einen Kostenaufwand von DM 17.780,&#8211;. Ein Zehntel davon hatten die Sch\u00fctzen in der Kasse. Da\u00df es trotzdem schuldenfrei erstellt wurde, war die Tatsache, da\u00df alles durch Eigenleistung erstellt wurde.<\/p>\n<p><strong>1967<\/strong> waren die Bad Wurzacher Sch\u00fctzen Veranstalter des Bezirkssch\u00fctzentages.<\/p>\n<p>Im Jahre<strong> 1969<\/strong> wurde die KK \u2013 Anlage fertiggestellt. In weiteren Jahren wurde der KK \u2013 Stand verl\u00e4ngert, so da\u00df das Untergeschoss mit Kellerr\u00e4umen des jetzigen Sch\u00fctzenhauses entstand.<\/p>\n<p><strong>1970<\/strong> fand die erste Stadtmeisterschaft f\u00fcr Aktive und Hobbysch\u00fctzen ausgetragen. Es wurde mit dem Luftgewehr freih\u00e4ndig stehend und mit dem KK-Gewehr liegend aufgelegt ohne Riemen geschossen.<\/p>\n<p><strong>1975<\/strong> wurde das neue massiv gebaute Sch\u00fctzenhaus eingeweiht. Auch dieses Gro\u00dfprojekt konnte nur durch Eigenleistung und viele Sach- und Geldspenden finanziert werden.<\/p>\n<p><strong>1977<\/strong> fand das 20. Kreissch\u00fctzentreffen vom Sch\u00fctzenkreis Wangen im neuen Sch\u00fctzenhaus statt.<\/p>\n<p><strong>1985<\/strong> feiern die Sportsch\u00fctzen ihr 25 j\u00e4hriges Bestehen mit Festbankett und Preisschie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>1990<\/strong> wurde die neue Sportpistolenhalle er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Im Jahre <strong>1994 <\/strong>beschlie\u00dft der Verein eine eigene Tracht anzuschaffen um in der \u00d6ffentlichkeit einheitlich gekleidet zu sein.<\/p>\n<p>Ihr<strong> 40 j\u00e4hriges Vereinsjubil\u00e4um<\/strong> feierten die Sportsch\u00fctzen im Jahr <strong>2000<\/strong>.<\/p>\n<p>Die dringend erforderliche <strong>Dachsanierung<\/strong> wurde <strong>2004<\/strong> in Angriff genommen. Die Asbesthaltigen Platten hatten fingerdicke Risse, sie wurden fachgerecht entsorgt und neue Sandwichplatten angebracht. Im gleichen Zuge wurde das Flachdach vom Sportpistolenstand abgetragen, weil es ebenfalls undicht war. Es wurde durch ein Pultdach ersetzt. Die Au\u00dfenfassade am vorderen Giebel wurde isoliert.<\/p>\n<p>Der <strong>Innenraum<\/strong> der Wirtschaft wurde <strong>2006 renoviert<\/strong> und bekam einen hellen Anstrich. Im gleichen Jahr konnte die Sch\u00fctzenabteilung das Obersch\u00fctzenmeisterschie\u00dfen gewinnen. Bei der Bewirtung mit Zeltauf- und Abbau bei der Leistungsschau der Bad Wurzacher Betriebe hatte die Sch\u00fctzenabteilung 339 Arbeitsstunden geleistet.<\/p>\n<p>Im November <strong>2007<\/strong> wird Emanuel M\u00fcller zum Nachwuchssch\u00fctze des Monats vom W\u00fcrttembergischen Sch\u00fctzenverband ernannt.<\/p>\n<p>Im Herbst <strong>2008<\/strong> wurde das Talentzentrum vom W\u00fcrttembergischen Sch\u00fctzenverband durch Landesobersch\u00fctzenmeister Joachim F\u00e4hnle offiziell eingeweiht. Im Sch\u00fctzenhaus k\u00f6nnen nun talentierte Jugendliche im Pistolenbereich unter Anleitung eines qualifizierten Trainers \u00fcben.<br \/>\nDer Kugelfang im 25m Pistolenstand musste erneuert werden. Der Schie\u00dfbetrieb wurde im September 2008 eingestellt. Die Stoffballen wurden entsorgt und ein Kugelfang mit Polythermoplatten wurde angebracht. Nach zwei Monaten Bauzeit und Standabnahme konnte wieder geschossen werden.<\/p>\n<p>Im Dezember <strong>2009<\/strong> wurde auf der S\u00fcdseite vom Sch\u00fctzenhausdach eine Photovoltaikanlagen installiert. Die Sch\u00fctzen hoffen in 10 Jahren damit die kommenden Investitionen finanzieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei den <strong>Deutschen Meisterschaften 2010<\/strong> wurde Emanuel M\u00fcller ein Mitglied aus unserem Verein Deutscher Meister im Olympischen Schnellfeuer im Einzel und mit der Mannschaft.<br \/>\nIm September 2010 konnte die Sch\u00fctzenabteilung ihr <strong>50j\u00e4hriges Bestehen<\/strong> feiern. Es wurde ein Jubil\u00e4umsschie\u00dfen durchgef\u00fchrt, bei dem die Gro\u00dfgemeinde, Sch\u00fctzenvereine vom Kreis Wangen und benachbarte Sch\u00fctzenvereine mitmachen konnten. Dora K\u00fchnbach malte auf die Jubil\u00e4umsscheibe das Bad Wurzacher Schloss.<\/p>\n<p><strong>Heute vorhandene Schie\u00dfbahnen:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Luftdruck\u00a0\u00a0<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 14 St\u00e4nde<br \/>\n<strong>Zimmerstutzen\u00a0<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2 St\u00e4nde<br \/>\n<strong>Sportpistole\u00a0<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 5 St\u00e4nde<br \/>\n<strong>KK-Gewehr\u00a0<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 6 St\u00e4nde<\/p>\n<p>Es wurden viele sportliche Erfolge erzielt, davon zeugen viele Urkunden, Pokale und Medaillen, z.B.:<\/p>\n<p><strong>Kreissch\u00fctzenk\u00f6nige <\/strong><\/p>\n<p><strong>1969<\/strong>\u00a0\u00a0 Manfred Beer<br \/>\n<strong>1980<\/strong>\u00a0\u00a0 Hubert Altenried\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Jugend<br \/>\n<strong>1981\u00a0<\/strong>\u00a0 Armin J\u00e4ger\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Jugend<br \/>\n<strong>1986<\/strong>\u00a0\u00a0 Wirth Helmut<br \/>\n<strong>1997<\/strong>\u00a0\u00a0 Miller Armin\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Jugend<br \/>\n2001\u00a0\u00a0 Sch\u00e4dler Manuel\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Jugend<br \/>\n<strong>2006\u00a0<\/strong>\u00a0 J\u00fcrgen Vonier\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Jugend<br \/>\n<strong>2008<\/strong>\u00a0\u00a0 Arthur H\u00e4usle<\/p>\n<p><strong><br \/>\nDie bisherigen OSM\u2019s:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Sch\u00fctt Harald\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1960 &#8211; 1966<br \/>\nM\u00fcller Georg\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1966 &#8211; 1980<br \/>\nSch\u00f6llhorn Alois\u00a0\u00a0 1980 &#8211; 1992<br \/>\nHaberer Udo\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1992 &#8211; 1996<br \/>\nSt\u00e4bler Elmar\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1996 &#8211; 2004<br \/>\nLoritz Marga\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2004 &#8211; 2016<\/p>\n<div>\n<p>Robert Kasper seit 2016<\/p>\n<p><strong>Die Sch\u00fctzenabteilung hat zur Zeit 110 Mitglieder<\/strong>. Wir k\u00f6nnen auf eine lange Zeit zur\u00fcckblicken, wo viel gearbeitet\u00a0 wurde, sportliche Erfolge erzielt und auch gesellschaftliches zum Vereinleben beigetragen hat. Wir hoffen, dass sich in Zukunft noch viele zum Wohle des Vereines einsetzen werden.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Chronik Sch\u00fctzenabteilung TSG 1861\u00a0 Bad Wurzach e.V. &nbsp; Der Wurzacher Chronikforscher Otto Frisch hat aus Archiven die Jahreszahl 1521 entdeckt, die das erste mal die Wurzacher Sch\u00fctzengilde nachweist. Vom 23. \u2013 28. Oktober 1580 nahmen sie bei einem gro\u00dfen Sch\u00fctzenfest in Wolfegg teil. 1845 wurde das B\u00fcrgermilit\u00e4r errichtet, welches nur 5 Jahre dauerte. 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